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Die installierte Anlagenkapazität zur Produktion von Strom aus erneuerbaren Quellen ist doppelt so hoch wie die tatsächlich verwertete Erzeugungsmenge. Das heißt, dass für eine verbrauchte Kilowattstunde Strom zwei Kilowattstunden erzeugt werden müssen. Das Problem besteht darin, dass Strom durch Wind oder Sonne nicht dann erzeugt wird, wenn der Strom tatsächlich gebraucht wird. Die folgende Grafik verdeutlicht das Problem.

Die weitgehende Nutzung der durch Wind (oder Sonne) erzeugten Energie setzt den Aufbau einer gigantischen Speicherinfrastruktur voraus. Diese zu schaffen, wird riesige Investitionen erfordern und weitere Umweltbelastungen mit sich bringen.

Ein weiteres Problem zeigt sich, wenn man die Verbrauchszentren von Strom den Regionen gegenüberstellt, wo erneuerbare Energie erzeugt werden kann. Strom aus Wind und Sonne muss über weite Strecken zu den Verbrauchern transportiert werden.

Welche Dimensionen dieser Stromtransport annehmen könnte, zeigt das folgende Beispiel: Strom, der in Offshore-Windparks vor der deutschen Küste erzeugt wird, soll nach Norwegen geleitet werden, um dort in Pumpspeicherkraftwerken Wasser in Stauseen zu pumpen. Der durch Wasserkraft erzeugte Strom soll dann zu den Verbrauchern nach Süddeutschalnd geleitet werden.

Nicht umsonst veranschlagt der EU-Kommissar für Energiefragen die notwendigen Investitionen für den Netzausbau auf einen dreistelligen Milliardenbetrag.